Schach am Seewoog

Schach am Seewoog

Am Sonntag, den 12. Juli, fand wie gewohnt das Treffen „Schach am Seewoog“ statt. Auch Familie Commercon war dabei und hatte ihre kleine Tochter Lola mitgebracht — etwa drei Monate alt. Der Schachverein begrüßt jede Verstärkung der Schach-Community und so freute man sich besonders über den jüngsten Besuch. Lola lag gemütlich auf dem Arm ihres Vaters und beobachtete aufmerksam die ersten Züge und Partien. Dies war zu anstrengend für sie, nach kurzer Zeit schlief sie ein. Ihr Bruder Dario zeigte vollen Einsatz und spielte mit großer Leidenschaft mehrere Partien gegen Frank. Lasse maß seine Kräfte in Partien gegen Simon und Ihor, während Bernd ein spannendes Duell gegen Peter austrug. Gegen Ende der Veranstaltung demonstrierte Simon eine lehrreiche Partie mit der Caro‑Kann‑Verteidigung, die bei den Anwesenden auf großes Interesse stieß. Es war ein netter Schachvormittag am Seewoog bei den Temperaturen um die 30 Grad.

Schachclub Ramstein-Miesenbach begeistert beim Spielefest

Zum Start der Sommerferien fand am Montag, 29. Juni 2026, wieder das traditionelle Spielefest auf dem Alten Markt in Landstuhl statt. Bereits zum dritten Mal war auch der Schachclub Ramstein-Miesenbach mit dabei. Passend zur guten Stimmung zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und lockte zahlreiche Familien in die Innenstadt.

Mit seinem Freilandschach und vielen Schachbrettern war der Stand des Schachclubs den ganzen Tag über ein beliebter Treffpunkt. Eine große Beachflag machte den Verein schon von Weitem sichtbar. Anfänger und erfahrene Spieler nutzten gleichermaßen die Gelegenheit, eine Partie zu spielen oder die ersten Züge zu lernen. Zeitweise waren alle Tische besetzt. Einige der Jugendlichen spielten sogar bereits mit der Schachuhr und einer Bedenkzeit von fünf Minuten pro Spieler.

Zwei erfahrene Vereinsspieler erklärten den interessierten Kindern und Erwachsenen die Grundregeln des Schachspiels. Besonders erfreulich war das große Interesse der jüngsten Besucher. Schon Kinder ab sechs Jahren waren mit viel Begeisterung dabei und stellten schnell fest, dass der Einstieg ins Schach gar nicht so schwer ist. Mit wenigen Figuren auf dem Brett lässt sich das Spiel leicht erlernen. Neben den Grundlagen wurden auch die Unterschiede zwischen Matt und Patt sowie die Bedeutung von Fairness und gegenseitigem Respekt beim Schach vermittelt.

Wer selbst einmal Schach ausprobieren oder seine Spielstärke verbessern möchte, ist beim Schachclub Ramstein-Miesenbach herzlich willkommen. Auch während der Sommerferien finden jeden Dienstag und Freitag von 16 bis 18 Uhr Schnupper-, Trainings- und Spielstunden im Haus der Vereine, Hauptstraße 28, in Ramstein-Miesenbach statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte können einfach vorbeikommen oder sich beim Vorsitzenden Werner Weller unter 0175 5935514 informieren.

Außerdem lädt der Verein während der Sommerferien jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr zum gemeinsamen Schachspielen am Seewoog in Miesenbach ein. Gäste und Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen.

Ramsteiner Spieler überzeugen beim beim Sommeropen in Thallichtenberg

Beim stark besetzten 5. Thallichtenberger Sommeropen waren vier Spieler des SC Ramstein-Miesenbach am Start und zeigten ansprechende Leistungen.

Lasse Willems war der erfolgreichste Ramsteiner Teilnehmer. Mit 3,5 Punkten aus 5 Partien spielte er ein ausgezeichnetes Turnier und platzierte sich im Vorderfeld des Teilnehmerfeldes. Besonders bemerkenswert ist, dass er sich gegen mehrere nominell stärkere Gegner behaupten konnte und damit seine gute Form eindrucksvoll bestätigte.

Max Koch erreichte 2,5 Punkte. Der Ramsteiner Spitzenspieler traf auf starke Konkurrenz und zeigte in mehreren Partien sein solides Positionsspiel. Trotz eines schwierigen Turnierverlaufs hielt er Anschluss an das Mittelfeld.

Ben Usinger kam ebenfalls auf 2,5 Punkte. Der Nachwuchsspieler überzeugte mit kämpferischen Leistungen und bewies erneut, dass er auch gegen erfahrene Turnierspieler bestehen kann. Seine Entwicklung zeigt weiterhin in die richtige Richtung.

Daniel Hoof erzielte 2,5 Punkte. Mit engagierten Partien sammelte er wertvolle Erfahrungen gegen ein starkes Teilnehmerfeld und konnte sich mehrfach erfolgreich behaupten.

Max, Lasse, Ben und Daniel vertraten den Schachclub auch bei hohen Temperaturen würdig. Ein besonderes Lob gilt den Organisatoren der Schachfreunde Thallichtenberg. Das Turnier verlief reibungslos, die Spielbedingungen waren sehr gut und die familiäre Atmosphäre sorgte dafür, dass sich die Teilnehmer rundum wohlfühlten. Das Sommeropen bleibt damit eine der beliebtesten Veranstaltungen der Region.

26-stündiger Schachmarathon in Weilerbach

Blitzturnier

Vom Freitag, dem 3. Juli, auf Samstag, den 4. Juli, fand in Weilerbach zum dritten Mal der 26‑stündige Schachmarathon statt. Vom SC Ramstein-Miesenbach nahmen Werner, Christian, Lena, Philipp und Ihor teil. Am Freitagabend begann um 21:30 Uhr das Blitzturnier, an dem 24 Spieler teilnahmen. Gespielt wurden 23 Runden, „jeder gegen jeden“. Das Turnier dauerte bis etwa 3:00 Uhr nachts. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und die nächtlichen Temperaturen von rund 15 °C trugen zu einer angenehmen Spielatmosphäre bei. Es wurden spannende Partien geboten und in den Pausen fanden lehrreiche Analysen statt. Neben dem sportlichen Wettbewerb stand auch das gesellige Miteinander im Vordergrund. Spieler nutzten die Zeit zum Austausch über den Schachalltag. Den Turniersieg sicherte sich Andy Sievers vom SK Kaiserslautern mit 21 Punkten aus 23 Partien. Laut seiner Aussage sei er kurz nach der Arbeit nur zum Vorbeischauen gekommen. Auf dem zweiten Platz landete Ihor mit 20 Punkten, Dritter wurde Philipp mit 19,5 Punkten aus 23 Partien. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und ein großes Dankeschön an die Veranstalter für die gelungene Organisation.

Schnellschachturnier

Viele Weilerbacher blieben die ganze Nacht wach und nahmen am Samstagvormittag am Schnellschachturnier teil, das von 10:00 bis 13:00 Uhr stattfand und an dem 16 Spieler teilnahmen. Von unserem Verein waren Werner und Lena am Start. Gespielt wurden fünf Runden im Schnellschachmodus mit einer Bedenkzeit von 12 Minuten plus 6 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. In der 5. Runde traf Werner mit Weiß (4 Punkte) auf Lena (3,5 Punkte). Die Partie wurde vollständig ausgespielt: Im Endspiel bot Werner Remis an, das Lena ablehnte, weil sie etwas Kreatives versuchen wollte. Dieser Plan ging jedoch nicht auf und Werner konnte schließlich die Partie für sich entscheiden. Mit einem perfekten Ergebnis von 5 aus 5 gewann Werner das Schnellschachturnier. Auf dem zweiten Platz landete Uli Enkrodt, Dritte wurde Lena. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger! Im Anschluss gab es ein gemütliches Grillen, bei dem weiterhin Partien gespielt wurden. Insgesamt war es eine gelungene und gesellige Veranstaltung, die den Zusammenhalt zwischen den Schachspielern stärkte.

Schach am Seewoog

Schach am Seewoog

Am Sonntag, 28. Juni, fand die Veranstaltung „Schach am Seewoog“ von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Trotz Temperaturen über 30 °C wurde ausgiebig geblitzt.

Ein Besucher aus den USA, der dem Geschehen zusah, war so begeistert, dass er fragte, ob er das Spiel lernen könne. Der erste Vorsitzende, Werner Weller, nahm die Anfrage gern an. Er erklärte die Grundregeln, zeigte erste Taktiken und praktische Tricks für Einsteiger.

Zunächst blitzte praktisch „jeder gegen jeden“. Anschließend bildeten sich Teams aus jeweils zwei Spielern, die dann im Team-Blitz gegeneinander antraten. Dabei war die Spielweise ungewöhnlich und besonders reizvoll: Ein Spieler führte jeweils den ersten Zug, der Partner den nächsten — abgesprochene Züge waren nicht erlaubt. Das sorgte für Überraschungsmomente, schnelle Entscheidungen und viel Gelächter.

Kinder und Erwachsene hatten gleichermaßen großen Spaß an den abwechslungsreichen Partien. Zum Abschluss kaufte Werner Weller allen Kindern, die bis zum Ende geblieben waren, ein Eis — eine willkommene Abkühlung nach dem heißen Vormittag. 

Das Treffen am Seewoog war ein gelungener Start in die Sommersaison. Spiel, Spaß und gute Stimmung trotz Hitze. Alle Spieler gingen zufrieden nach Hause.

42. Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft

Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft

Am 27. Juni 2026 fand in Ettlingen (Baden Württemberg) die 42. Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft statt. Insgesamt traten 26 Mannschaften an.

Besonders ins Auge stach die Teilnahme des ukrainischen Supergroßmeisters Vasyl Ivanchuk, der als „Chucky“ weltberühmt ist. Ivanchuk spielte für den SC Remagen Sinzig gemeinsam mit drei polnischen Großmeistern und erwies sich einmal mehr als Ausnahmeerscheinung. Er erzielte starke 23 Punkte aus 25 Partien, gewann die überwiegende Mehrheit seiner Partien und spielte nur vier Remis. Mit dieser beeindruckenden Leistung trug er maßgeblich dazu bei, dass seine Mannschaft am Ende den Turniersieg holen konnte.

Manuel Weller, der für den SK Kaiserslautern antrat, berichtete von einem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Viele sehr starke Blitzspieler waren am Start, wodurch die Partien schnell, intensiv und taktisch fordernd waren. Manuel lobte zugleich die Organisation: die Spielbedingungen seien gut gewesen und die Abläufe reibungslos.

Für Manuel war das Turnier vor allem eines: Spaß. Ohne Druck auf Ergebnisse ließ sich das schnelle Format genießen. Er nahm bereits zum fünften Mal an der Meisterschaft teil — nach seinen vorherigen Teilnahmen 2014, 2015, 2016 und 2017 — und zog ein positives Fazit.

Die 42. Deutsche Blitzmannschaftsmeisterschaft in Ettlingen bot schnelles, spannendes Schach auf hohem Niveau. Die spannenden Partien und neuen Begegnungen bleiben noch lange in Erinnerung.