Unser Verein wurde 1994 gegründet, die Ursprünge wurden aber durch den SC Ramstein und den SC Miesenbach wesentlich früher gelegt. Die größten Erfolge erreichte man 1984 mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und 1985 mit dem Gewinn der Deutschen Pokalmeisterschaft. Weitere Informationen finden Sie in unserer Vereinschronik.
Deutsche Vereinsmeisterschaft
Die Deutsche Vereinsmeisterschaft in Magdeburg ist in vollem Gange. Und unsere U10 mittendrin! Spielplan und Ergebnisse finden sich auf der Homepage der Deutschen Schachjugend.
Warum sollte man Schach spielen?
Schach fordert und fördert eine Menge positiver Eigenschaften: Konzentrationsfähigkeit, Geduld, vorausschauendes Denken, Urteilsvermögen und einen (nicht immer) souveränen Umgang mit Sieg und Niederlage. Schach im Verein fördert das Gemeinschaftsgefühl und macht einfach eine Menge Spaß!
Am 5. Mai fand die Vorstandssitzung statt. Dabei wurden verschiedene organisatorische Angelegenheiten besprochen, unter anderem die am 19. April ausgetragene Zentralrunde in der Sporthalle in Miesenbach. Ebenso standen die aktuellen Spieltermine zur Diskussion.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Förderung von Lasse Willems, der vom 23. -31. Mai zu den Deutschen Einzelmeisterschaften nach Willingen fährt und dort gegen die besten Spieler Deutschlands in der U12 antreten wird. Der Vorstand hat entschieden, Lasse finanziell zu unterstützen, damit seine Teilnahme bestmöglich vorbereitet werden kann.
Außerdem wurde über anstehende Projekte beraten. Unsere Vorstandschaft hat derzeit viel zu tun und leistet wertvolle Arbeit für den Verein. Wir danken ihr für ihr Engagement und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Energie für die kommenden Aufgaben.
Junger Denksportler aus Kindsbach misst sich mit Deutschlands Besten
Lasse Willems startet bei der Deutschen Schachmeisterschaft der U12 in Willingen
Mit gerade einmal zwölf Jahren gehört Lasse Willems zu den vielversprechendsten
Nachwuchsspielern im deutschen Schach. Bei der Deutschen Meisterschaft, die vom 23. bis 31. Mai
2026 in Willingen stattfindet, tritt er in der Altersklasse U12 an – mit einer starken Deutschen
Wertungszahl von 1764 und einer Elo-Zahl von 1803.
Unter rund 70 Teilnehmern aus ganz Deutschland startet Lasse von Setzlistenplatz 26. Damit zählt er
bereits zum erweiterten Favoritenkreis und bringt ausgezeichnete Voraussetzungen mit, um sich im
hochkarätigen Feld zu behaupten.
Entdeckt wurde sein Talent früh von Werner Weller, der den Grundstein für seine schachliche
Entwicklung legte. Heute spielt Lasse für den Schachclub Ramstein-Miesenbach und wird dort
intensiv gefördert. Im Einzeltraining arbeitet er mit Manuel Weller, während das Gruppentraining
von Oleg Yakovenko geleitet wird.
Ein weiterer Beleg für seine positive Entwicklung: Lasse ist Mitglied im Rheinland-Pfalz-Kader. Erst
kürzlich nahm er an einem dreitägigen Trainingslager in Trier teil, wo er sich gemeinsam mit anderen
Nachwuchstalenten gezielt auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitete.
„Lasse überzeugt durch hohe Konzentration und ein ausgeprägtes strategisches Verständnis“, heißt
es aus seinem Umfeld. Besonders seine Ruhe am Brett und sein taktisches Gespür machen ihn zu
einem ernstzunehmenden Gegner für die Konkurrenz.
In Willingen trifft er nun auf die stärksten Nachwuchsspieler Deutschlands. Für Lasse steht dabei
nicht nur das sportliche Abschneiden im Vordergrund, sondern auch die Chance, sich auf höchstem
Niveau zu messen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. „Ich freue mich auf die Partien und
möchte mein Bestes geben“, sagt der junge Spieler.
Seine Erfolge der vergangenen Jahre – zahlreiche Turniersiege und Podestplätze – unterstreichen
seinen Ehrgeiz und seine kontinuierliche Entwicklung. Unterstützt wird er dabei von seinen Trainern,
seinem Verein und seinem gesamten Umfeld.
Beim Schachclub Ramstein-Miesenbach verfolgt man seinen Weg mit großer Aufmerksamkeit und
Stolz. Auch in seiner Heimat Kindsbach werden kräftig die Daumen gedrückt, wenn in Willingen die
Figuren über die Bretter ziehen. Schon jetzt gilt Lasse Willems als ein Talent, von dem man in Zukunft
noch viel hören dürfte.
Unterstützung für Lasses Weg
Wer Lasse auf seinem Weg zur Deutschen Meisterschaft unterstützen möchte, kann dies mit einer
Spende an den Schachclub Ramstein-Miesenbach tun. Damit werden insbesondere
Trainingsmaßnahmen, Turniergebühren und Reisekosten des jungen Talents gefördert.
IBAN: DE71 5405 0220 0108 8053 00
Verwendungszweck: „Unterstützung Lasse Willems“
Eine Spendenquittung kann auf Wunsch selbstverständlich ausgestellt werden.
Der Verein bedankt sich herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern aus der Region sowie
bei privaten Förderern, die jungen Menschen wie Lasse den Weg in den Leistungssport ermöglichen.
Birkenfelder Schachfrühling 2026
Vom 30. April bis 3. Mai 2026 fand der Birkenfelder Schachfrühling statt. Austragungsort war der Umweltcampus in Hoppstädten‑Weiersbach, wo ein A‑Open und ein B‑Open gespielt wurden. Die Turnierorganisation und die Spielbedingungen präsentierten sich ausgesprochen gut und trugen zu einer angenehmen Wettkampf‑Atmosphäre bei.
Im A‑Open vertraten die Spieler des SC Ramstein‑Miesenbach den Verein: Manuel Weller, Luca Raudonat und Ben Usinger. Manuel Weller lobte das Turnier ausdrücklich und sprach eine klare Empfehlung aus.
Das A‑Open gewann Oleg Yakovenko aus Kaiserslautern mit 5,5 aus 7. Die Ergebnisse der Ramstein‑Miesenbacher Spieler waren wie folgt: Manuel: 5/7, Ben: 3/7, Luca: 2,5/7 (zwei Runden kampflos ausgesetzt).
Insgesamt bot der Birkenfelder Schachfrühling eine schöne Mischung aus sportlicher Spannung und guter Organisation.
Realschule Plus am Reichswald belegte den 5. Platz bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften
Vom 30. April bis 3. Mai 2026 trafen sich in Osnabrück die besten Schulschachteams der Wettkampfklasse Hauptschule/Realschule/Oberschule (HRO) aus ganz Deutschland. 18 Mannschaften aus verschiedenen Bundesländern gingen an den Start. Für Rheinland-Pfalz war die Realschule plus am Reichswald aus Ramstein-Miesenbach am Brett. Die Mannschaft bestand aus Daniel Hoof – Brett 1, Liam Schäfer – Brett 2, Dmitro Shkliar – Brett 3, Vadim Shtets – Brett 4 und Matvii Rozhkov – Ersatzspieler. Gespielt wurden neun Runden, jeweils mit 30 Minuten Bedenkzeit pro Spieler – ohne Zeitzugabe und ohne Notationspflicht. Der 30. April stand im Zeichen der Anreise. Nach rund sieben Stunden Fahrt erreichte unser Team Osnabrück. Am 1. Mai fiel kurz nach 9 Uhr der Startschuss zur ersten Runde – die Vorfreude und der Siegeswille waren greifbar.
Tag 1 – Starker Auftakt und erste Dämpfer
In der ersten Runde gelang uns gegen die Oberschule im Lossatal aus Sachsen ein souveräner 4:0‑Sieg. In der zweiten Runde punktete das Team gegen die Montessorischule Soden aus Bayern überzeugend mit 3:1. In der dritten Runde stellte der Topfavorit und Vorjahressieger Schule am Roten Berg Hasbergen I aus Niedersachsen seine Klasse unter Beweis und gewann knapp mit 2,5:1,5. In der vierten Runde 4 erkämpfen wir gegen die Johann-Rudolph-Glauber-Realschule Karlstadt aus Bayern ein verdientes 2:2. Nach vier Runden stand die Realschule plus am Reichswald auf einem starken 5. Tabellenplatz.
Tag 2 – Angriff auf die Spitze, dann Nervenprobe
In der fünften Runde spielte unsere Mannschaft gegen die Wilhelm-Hauff-Realschule Pfullingen aus Württemberg konzentriert und gewann klar mit 3,5:0,5. In der sechsten Runde setzte unser Team im Duell mit dem Rivalen Schillerschule Bretten I aus Baden ein Ausrufezeichen. Bereits in der Eröffnung gewann Liam Schäfer die Dame und verwertete den Vorteil sicher. Der Rückenwind trug das Team zu einem wichtigen 3:1 – der Sprung auf Tabellenplatz 2 war geschafft, die Euphorie war groß. In der siebten Runde entwickelte sich gegen die starke Realschule Neutraubling aus Bayern ein zähes Ringen. Vadim Shtets punktete früh an Brett 4, doch an den anderen Brettern wurde heftig gekämpft. Bitter: Dmitro Shkliar hatte an Brett 3 eine Gewinnstellung mit Mehrfigur, verlor aber tragisch auf Zeit – die knappste aller Niederlagen.
In der achten Runde wartete direkt im Anschluss die Schule an der Jungfernheide aus Berlin. Liam Schäfer holte früh am zweiten Brett den wichtigen ersten Punkt, während Vadim Shtets an Brett 4 verlor. Es stand 1:1. An Brett 1 stand Daniel Hoof kritisch, bei Dmitro Shkliar (Brett 3) sah es gut aus. Ein 2:2 schien in Reichweite, doch erneut entschied die Uhr gegen uns: Zeitüberschreitung und am Ende ein 1:3. Schachlich gesehen waren unsere Schachspieler auf Augenhöhe, fehlte jedoch nach der unglücklichen Niederlage zuvor die letzte Kraftreserve. Die Enttäuschung war spürbar und der Tabellensturz von Platz 2 auf Platz 6 tat weh.
Zur Auflockerung am Abend traten unsere Jungs in einem Simultanturnier gegen zwei starke Gegner an: gegen Direk Oguzhan (Brett 1 der Schule am Roten Berg, DWZ 2020) sowie gegen CM Pavel Rosenblum, (DWZ knapp unter 2200) Lehrer und Betreuer aus Baden‑Württemberg. Das Event sorgte für viel Spaß und Lachen – die Rückschläge gerieten für einen Moment in den Hintergrund.
Tag 3 – Starker Schlussakkord
In die neunte Runde ging das Team hochmotiviert und kämpferisch gegen die Schillerschule Bretten II aus Baden‑Württemberg. Unser Team gewann mit einem überzeugenden 4:0. Damit sicherte sich die Realschule plus am Reichswald einen hervorragenden 5. Platz in der Endtabelle. Zur Belohnung gab es einen großen Pokal sowie Urkunden und Medaillen für alle Spieler.
Im Vergleich zum Vorjahr, als das Team sein DM‑Debüt gab und Rang 10 belegte, ist der Sprung auf Platz 5 eine bemerkenswerte Steigerung. Die Spieler sind hochmotiviert, wollen im nächsten Jahr noch stärker auftreten und sind bereit, dafür weiter intensiv zu trainieren.
Wir gratulieren der Realschule plus am Reichswald herzlich zu dieser tollen Leistung und wünschen den Schachspielern weiterhin viel Erfolg auf ihrem Weg!
Vielen Dank an die Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach für die finanzielle Unterstützung!
Was für ein Erfolg: Die Realschule plus am Reichswald aus Ramstein-Miesenbach (Rheinland-Pfalz) hat sich bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften in Osnabrück den 5. Platz unter 18 Teams aus verschiedenen Bundesländern erkämpft. Großartige Leistung — weiter so und herzlichen Glückwunsch!
Tag 3 und Tag 4
Deutsche Schulschachmeisterschaften in der WK HRO in Osnabrück, Tag1 und Tag2
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