Deutsche Frauenmannschaftsmeisterschaft der Landesverbände (DFMM LV)

Vom 4. bis 7. Juni fanden in Braunfels (Hessen) die Deutschen Frauenmannschaftsmeisterschaften der Landesverbände statt. Über 100 Spielerinnen aus ganz Deutschland nahmen am Turnier teil. Gespielt wurden fünf Runden mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge plus 30 Minuten für den verbleibenden Part und einer 30‑Sekunden-Inkrement pro Zug. Insgesamt traten 12 Mannschaften an, jede Mannschaft bestand aus acht Stammspielerinnen plus Ersatzspielerinnen. Der Kampfgeist war über das ganze Turnier spürbar, besonders an den Spitzenbrettern, wo oft hart um jede Gewinnchance gerungen wurde.

Für die Mannschaft Rheinland-Pfalz verlief das Turnier wie gewohnt kämpferisch. In den vergangenen Jahren war ihr Ziel, vor dem Saarland zu landen — ein Ziel, das bisher stets erreicht wurde. Dieses Jahr war allerdings keine saarländische Mannschaft gemeldet, sodass sich die Konkurrenz anders darstellte. Die Spielstärke unserer ersten Bretter entsprach dabei teilweise der Stärke der hinteren Bretter bei den führenden Verbänden, etwa Nordrhein-Westfalen — ein Hinweis auf das hohe Niveau der Spitze. Dennoch gilt: Dabeisein ist alles!

Abends traf sich unsere Mannschaft regelmäßig zum gemeinsamen Essen. Es entstanden schöne, gesellige Abende, an denen viel analysiert, erzählt und gelacht wurde. Dieses viertägige Miteinander hat die Mannschaft enger zusammengeschweißt und bleibt allen in guter Erinnerung.

Max Koch gewinnt Landratspokal 2026

Die 37. Auflage des Landratspokals endete am 22. Mai 2026. Der SV Fischbach bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden und Helfenden für ein spannendes Turnier.

Vor der letzten Runde war die Spannung kaum zu überbieten. Der nur 12-jährige Peter Steinbrenner aus Kaiserslautern führte mit einem halben Punkt Vorsprung. Er musste im Duell gegen Max Koch, der einen ganzen Punkt Rückstand hatte, mindestens ein Remis erzielen, um seine Spitzenposition zu verteidigen. An Brett 2 hatte Oleg Yakovenko zuvor vorgelegt und gegen Götz Ohliger gewonnen. Damit hing die Entscheidung vom Ausgang an Brett 1 ab. Max Koch spielte mit den weißen Steinen und nutzte den Anzugsvorteil. Schnell baute er Druck auf und zeigte deutlich, dass er den Sieg wollte. Am Ende setzte sich seine Entschlossenheit durch: Er bezwang den möglicherweise etwas müden Peter Steinbrenner.

Wer war nun Turniersieger? Sowohl Oleg als auch Max landeten bei 4 Punkten. Die Entscheidung fiel über die Buchholzwertung – die Summe der Punkte der Gegner. Am Ende reichte Max ein halber Buchholzpunkt, sodass er sich hauchdünn an die Spitze schob. 

Herzlichen Glückwunsch an Max Koch zum Gewinn des Landratspokals 2026!

Lasse Willems bei der DJEM in Willingen

Vom 23. bis 30. Mai fanden in Willingen die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften (DJEM) statt. Lasse Willems war mit dabei – mit einem Sieg gestartet und mit einem Sieg beendet! Hinter ihm liegt eine aufregende und unvergessliche Woche mit Höhen und Tiefen: 3 Siege, 3 Niederlagen und 3 Unentschieden – insgesamt also 50 % Ausbeute (4,5 Punkte aus 9 Partien) und viele wertvolle Erfahrungen.

Mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und großer Motivation im Gepäck geht es morgen zurück nach Hause. Lasses Familie bedankt sich herzlich für die Unterstützung – beim Verein, bei allen Sponsoren und bei allen, die mitgefiebert haben. Vielen Dank für die großartige Möglichkeit zur Teilnahme an der DJEM in Willingen!

Lasse erzielte ein starkes Ergebnis. Eine Woche auf hohem Niveau zu spielen erfordert nicht nur schachliches Können, sondern auch Nervenstärke. Wir gratulieren Lasse herzlich zu seiner tollen Leistung und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg in seiner Schachlaufbahn.

Interkulturelles Frühstück

Am 30. Mai fand im CCR von 10:00 bis 13:00 Uhr zum 19. Mal das interkulturelle Frühstück statt. Auch der Schachclub Ramstein Miesenbach war wieder mit von der Partie. Zahlreiche Kinder und Erwachsene hatten an diesem Vormittag große Freude am gemeinsamen Schachspielen. Durch gemeinsames Singen, Tanzen und Spielen kamen Menschen vieler Nationen miteinander in Kontakt. Es war ein großartiges Fest der kulturellen Vielfalt und des Miteinanders.