93. Pfälzische Schachkongress

Vom 27. März bis zum 4. April 2026 verwandelte sich das Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern in ein lebendiges Schachzentrum: Der 93. Pfälzische Schachkongress brachte die große pfälzische Schachfamilie zusammen – zum Mitfiebern, Austauschen und natürlich zum Spielen. Die Atmosphäre: konzentriert an den Brettern, herzlich in den Pausen. Aus unserem Verein war eine beeindruckend große Delegation dabei: Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Spielstärken. Manche stürzten sich in das volle Programm mit Haupt-, Blitz- und Schnellschach; andere setzten gezielt Schwerpunkte. Für jeden Schachliebhaber war etwas dabei.

Jugendturniere: starke Auftritte und souveräne Siege

• U8: Dario Commercon erkämpfte sich mit klarem Blick und ruhiger Hand den zweiten Platz, dicht gefolgt von Timothy Belkov auf Rang drei – ein schöner Doppelerfolg für unseren Nachwuchs.

• U12: Der MAT-Teilnehmer Lasse Willems glänzte mit einem makellosen Durchmarsch: 7 aus 7 – ein souveräner Turniersieg, der keine Fragen offenließ.

Meisteranwärterturniere – MAT I + MAT II

• MAT I: Lasse erspielte 4 Punkte und landete auf einem respektablen 5. Platz – stabil und kämpferisch.

• MAT II: Lena Mader holte 5 Punkte und erreichte einen starken 6. Platz.

Hauptturniere: Nervenstärke bis zur Schlussrunde

• HT I: Wolfgang Kreuscher krönte eine konstant starke Woche mit 5,5 aus 7 und sicherte sich den Turniersieg. Präzise Eröffnungsbehandlung und kühle Nerven in kritischen Momenten gaben den Ausschlag.

• HT II: Ben Usinger gewann überzeugend mit 6 aus 7. Max Koch ergänzte das Podium mit 4,5 Punkten auf Rang drei.

• HT IV: Daniel Hoof erkämpfte mit 5 Punkten den zweiten Platz. Peter Weiand kam ebenfalls auf 5 Punkte und belegte aufgrund der Feinwertung Rang vier – hauchdünn am Podium vorbei. Dr. Johannes Thum belegte den 7. Platz mit 4 Punkten.

Senioren: Titelverteidigung geglückt

• Seniorenturnier: Dr. Ihor Tiutiunikov verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr – Routine, Erfahrung und präzises Positionsspiel machten erneut den Unterschied.

Der Schachkongress war ein echtes Haus der Begegnung: Alle Turnierformate waren hervorragend besetzt – vom blitzenden Taktikfeuerwerk im Blitzschach bis zu fein ausgearbeiteten strategischen Duellen im klassischen Schach. Überall war Teamgeist spürbar: gemeinsame Analysen nach den Runden, sorgfältige Vorbereitung und tatkräftige Unterstützung prägten das Bild unseres Vereins. Besonders erfreulich: Unsere Nachwuchsarbeit trägt sichtbar Früchte. Die starken Auftritte der Jugend zeigen, wie solide unser Fundament ist – und sie machen Lust auf das, was vor uns liegt.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner – weiter so!

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