201532

Bezirksklasse:
Zeitgleich zur Begegnung der ersten Mannchaft, spielte Ramstein-Miesenbach III gegen den SC Wolfstein. Der Mannschaftskampf endete nach langem und vor allem hartem Kampf mit 4:4.

Tamara Hamberger konnte am achten Brett dank Doppel-Fianchetto früh zwei Figuren des Gegners gewinnen und ihn somit nahezu wehrlos matt setzen. Daraufhin vereinbarte Vanessa Agne (Brett 6) mit ihrem Gegner in ausgeglichener Stellung Remis, nachdem sie kurz zuvor eine Möglichkeit zum Figurengewinn übersehen hatte.

An Brett 7 gewann Peter Hamberger eine Figur und konnte damit leicht seine Bauern ins Rollen bringen, weshalb sein Gegner kurz darauf kapitulierte. In der Zwischenzeit verlor Mannschaftsführer Günter Agne an Brett 1 seine Partie, nachdem er gegen seinen nominell stärkeren Gegner eine Qualität geopfert hatte, den materiellen Nachteil in der Folge aber nicht rechtfertigen konnte.
Michelle Agne hielt gegen ihren erfahrenen Konkurrenten an Brett 4 lange gut mit, ließ aber ihre taktischen Möglichkeiten verstreichen und musste sich schließlich im Bauernendspiel geschlagen geben, wodurch es nach Stunden 2,5:2,5 stand.

Während es bei Dr. Alfred Pfeiffer an Brett 2 relativ ausgeglichen war, sah es an den restlichen beiden Brettern gut für den SC Ramstein-Miesenbach aus: Karl-Otto Wolter hatte an Brett 3 im Turmendspiel zwei Mehrbauern und Erich Nasshan war an Brett 4 eine Leichtfigur und ebenfalls zwei gesunde Bauern im Vorteil. Eine klare Angelegenheit also?
Mitnichten! Der Gegner von Karl-Otto setze sich gut zur Wehr, sodass er keine Möglichkeit mehr hatte seinen – mittlerweile nur noch einen – Mehrbauern einzuziehen. Erichs Gegner hatte den aktiveren König, der nun an den Freibauern stand und diese blockierte. Eigentlich immer noch eine klare Sache, doch Erich fand die beste Fortsetzung nicht und begnügte sich mit einem Remis.

Die Entscheidung sollte also an Brett 2 fallen, doch dort war die Stellung immer noch ausgeglichen. Beide Spieler spielten solide und ohne erkennbare Fehler weiter, sodass die Partie schließlich ebenfalls Remis endete, ebenso wie der gesamte Mannschaftskampf.

Das Unentschieden fühlt sich angesichts des Spielverlaufs und des furiosen Saisonstarts (7,5:0,5 in Baumholder II) eher wie eine Enttäuschung an. Das nächste Spiel steigt am 1.November beim SC Reichenbach.

Brett SC Ramstein-Miesenbach 3 SC Königsland Wolfstein Ergebnis
1 Agne, Günther Lauer, Marius 0 – 1;
2 Pfeiffer, Alfred Fries, Rainer ½ – ½
3 Wolter, Karl-Otto Lauer, Manfred ½ – ½
4 Nasshan, Erich Lauer, Steffen 1 – 0
5 Agne, Michelle Kissel, Uwe 0 – 1
6 Agne, Vanessa Kraus, Peter ½ – ½
7 Hamberger, Peter Schreck, Benjamin 1 – 0
8 Hamberger, Tamara Kronnewett, Karlheinz 1 – 0

201542

Nachdem unsere 4. Mannschaft wegen einer anfangs gewünschten Spielverlegung letzte Woche in Ohmbach keinen Gegner vorfand, wurde der 2. Spieltag in der Kreisliga nach Ramstein-Miesenbach verlegt statt das Spiel am grünen Tisch zu entscheiden.
Nach eineinviertel Stunden lag Ramstein-Miesenbach mit 2 Punkten hinten. Willi konnte seine Mehrfigur in einen Sieg ummünzen und Hans spielte souverän sein Endspiel und konnte einen seiner Freibauern „ins gelobte Land“ schicken. Somit stand es 2:2. Nachdem sich Kurt und sein Gegner am 1. Brett auf ein Remis einigten und Peter seine Partie gewann, gab Bogdans Gegner aufgrund verlorener Stellung auf. Dadurch gewann Ramstein-Miesenbach 4 das Spiel mit 4,5 zu 3,5.

Brett SC Ohmbach SC Ramstein-Miesenbach 4 Ergebnis
1 Stürc, Richard Trautmann, Kurt ½ – ½
2 Ohliger, Götz Zwarts, Johannes 1 – 0
3 Stephan, Kai Koschella, Peter 0 – 1
4 Moritz, Norbert Berejnoi, Bogdan 0 – 1
5 Lensch, Peter Pletsch, Katharina 1 – 0
6 Kirschstein, Frank Süßdorf, Hans 0 – 1
7 Müller, Tizian Lang, Gabi 1 – 0
8 Neitsch, David Paque, Willi 0 – 1

201511

1.Pfalzliga:
Unsere 1. Mannschaft empfing am Sonntag die 3. Mannschaft des SK Landau zum Saisonauftakt der 1.Pfalzliga. Das Spiel ging leider mit 3,5 zu 4,5 verloren.

Als erstes endete die Partie von Tobias Schneider an Brett 5. Er gab mit Schwarz in einem c3-Sizilianer schon früh sein Läuferpaar auf, doch verblieb trotzdem in einer leicht schlechteren Stellung. Bei seiner Suche nach aktivem Gegenspiel konnte sein Gegner die Stellung öffnen und da die beiden weißen Läufer das weitere Spielgeschehen dominierten gab es keine Rettung mehr.

An Brett 6 antwortete Christian Hofmanns Gegner auf 1. d4 (welch eine Überraschung) mit einer ungewöhnlichen Variante der Nimzo-Indischen Verteidigung mit frühem b6. Christian konnte zwar in der Folge seinen Zentrumeinfluss mit e4 stärken, doch mehr als ein kleiner struktureller Vorteil in Form von schwarzen Doppelbauern auf f6 und f7 sprang nach der Eröffnung für ihn nicht heraus.
Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits in Rückstand waren, musste er das vermutlich berechtigte Remisangebot seines Gegners ablehnen. Allerdings konnte er ihn im weiteren Partieverlauf nicht mehr vor irgendwelche ernsthaften Probleme stellen und so wurde der Punkt in einem völlig ausgeglichenem Bauernendspiel schließlich doch noch geteilt.

Obwohl unser Schachfreund Maurice bei der Abtauschvariante der französischen Verteidigung am liebsten die „Eröffnungspolizei“ rufen würde, wenn er die schwarzen Steine führt, lenkte er heute mit Weiß in diese ein, nachdem sein Gegner an Brett 2 die theorielastige Winawer-Variante angedroht hatte.
Maurice gelang es den schwarzfeldrigen Läufer seines Gegners völlig aus dem Spiel zu nehmen und so hatte er quasi einen Springer als Mehrfigur. Die schwarze Stellung blieb allerdings kompakt und da er bei knapper Bedenkzeit kein Durchkommen fand, begnügte er sich mit einem Unentschieden.

Fast zeitgleich endete die Partie von Bernd Lange an Brett 7 mit demselben Ergebnis: Sein Gegner spielte das als solide geltende Londoner System (in der Pfalz besser bekannt als „Zapp“), doch die Partie wurde ziemlich schnell taktisch, nachdem Bernds Gegner auf seine passive Spielweise mit dem klassischen, aber in diesem Fall wohl zweifelhaftem Läuferopfer auf h7 reagierte.
Nach einigen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten ergab sich ein Endspiel bei dem sich der Turm mit zwei Bauern gegen Läufer und Springer behaupten musste. Es waren noch weitere Bauern auf dem Brett und beide Kontrahenten einigten sich in unklarer Stellung auf Remis. Laut Gerüchteküche das Lieblingsergebnis von unserem etwas ängstlichen Schachfreund Bernd 😉

Auch am Spitzenbrett endete nun die Partie. Hier fand sich ebenfalls ein c3-Sizilianer auf dem Brett und nachdem sich unser Topspieler Andreas Schramenko einen Doppelbauern auf e6 machen ließ, stand er minimal schlechter. In seiner Zeitnotphase konnte Weiß durch eine Fesselung in der h3-c8-Diagonalen eine Figur gewinnen und Andreas gab direkt auf.

So langsam wurde es eng für unsere Erste und es mussten unbedingt Siege an den restlichen Brettern her… Genau das Richtige für unseren Alles-oder-Nichts-Kandidaten Max Koch an Brett 4!
Max warf wie immer alles nach vorne und sein Gegenüber, der mit seinem König in der Mitte blieb, musste sich sehr genau verteidigen. Dies gelang ihm auch, kostete ihn aber gleichzeitig fast seine ganze Bedenkzeit.
In dem komplizierten Mittelspiel blieben ihm noch sage und schreibe 4 Sekunden für die restlichen 8 Züge vor der Zeitkontrolle. Er blitzte schnell seine Verteidigung runter, aber dennoch fiel seine Zeit denkbar knapp.

Die langweiligste Partie des Tages ereignete sich an Brett 3. Ulli ließ in einem ruhigen Damengambit nichts anbrennen und wickelte in ein vorteilhaftes Springerendspiel ab.
Er behielt die Nerven, fand die richtigen Zügen und konnte seine Partie gewinnen – Ausgleich!

Die Entscheidung mussten also die Youngster beider Teams an Brett 8 ausfechten.
Marcel Agne kam gegen die Bogo-Indische Verteidigung gut aus den Startlöchern, doch verzichtete er im weiteren Partieverlauf freiwillig auf die Rochade und blieb mit seinem König in der Mitte – ein fataler Fehler wie sich rausstellen sollte.
Marcel wehrte sich nach Kräften, aber nachdem sich das Spiel im Zentrum öffnete, wurde dem weiße König seine ungünstige Position schließlich doch noch zum Verhängnis.
Somit stand unsere etwas unglückliche, aber keinesfalls unverdiente Niederlage fest.

Brett SC Ramstein-Miesenbach SK Landau 3 Ergebnis
1 Schramenko, Andreas Rheinwalt, Tobias 0 – 1;
2 Christmann, Maurice Schatz, Dieter ½ – ½
3 Diesterweg, Ulli Mühlan, Manfred 1 – 0
4 Koch, Max Hühnerfauth, Uwe 1 – 0
5 Schneider, Tobias Hornberger-Wissing, Rainer 0 – 1
6 Hofmann, Christian Fischer, Peter, Dr. ½ – ½
7 Lange, Bernd Schubert, Matthias ½ – ½
8 Agne, Marcel Wolfer, Joshua 0 – 1

Turniere

Wir unterstützen gerne das Engagement der anderen Vereine und werben deshalb für folgende Turniere:

Freitag, 09.10, um 19 Uhr:
1. Runde des Dähnepokals im Gasthaus „Zur Ulme“ in Rammelsbach
KO-System, Bedenkzeit 2 Stunden/ 40 Züge + 1/2 Stunde für den Rest der Partie
Bei einem Remis gibt es zwei Blitzpartien.
Startgeld Erwachsene 5 €, U16 Teilnehmer 2,50 €

Samstag, 10.10, um 10 Uhr:
2. Runde des Westpfalz-Grand-Prix Jugendopen in Wolfstein.
Anmeldeschluss ist um 9.45 Uhr
Zur Erinnerung: Hier dürfen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen, die nicht einem Schachverein Mitglied sind!

Samstag, 10.10, um 11 Uhr:
1. Nibelungen-Schnellschach-Turnier des Wormser Schachvereins
Turnierverlauf: 9 Runden Schweizer System, 15 Minuten/ Spieler und Partie
Startgeld: 8 Euro bei Überweisung bis zum 08.10, danach 10 €

Donnerstag, 15.10, ab 20 Uhr:
Schach960- Turnier in den Räumlichkeiten des SG Kaiserslautern
bei Schach960 wird die Startaufstellung der Figuren auf der Grundlinie ausgelost.
Turnierverlauf: 5 Runden je 15 Minuten/ Spieler, 2 Minuten um die Startaufstellung zu „analysieren“
Startgeld: 2 €
dieses Turnier soll dann jeden 3. Donnerstag im Monat stattfinden.

Freitag, 06.11, ab 18.30 Uhr:
2er Teamblitz beim SK Landau

Samstag, 07.11, ab 10.30 Uhr:
Tandem-Turnier beim SK Landau

Donnerstag, 19.11, ab 20 Uhr:
Schach960- Turnier in den Räumlichkeiten des SG Kaiserslautern

Samstag, 05.12, ab 10 Uhr:
2. Pirmasenser Nikolaus- Schnellschach-Open in der Mehrzweckhalle Pirmasens-Gersbach
Turnierverlauf: 7 Runden je 20 Minuten/ Spieler, und Partie
Startgeld: Voranmeldung bis zum 1. Dezember 10 €, Jugend 6 € (bis Jahrgang 1997), danach 12 € bzw. 8 €

Donnerstag, 17.12, ab 20 Uhr:
Schach960- Turnier in den Räumlichkeiten des SG Kaiserslautern

Die Vereine freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer und spektakuläre Spiele!

201551

Kreisklasse A:
Unsere 5. Mannschaft hat zum Saisonstart in der Kreisklasse A ein Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des SC Reichenbach. Das Spiel ging 3-3 aus.

Brett SC Ramstein-Miesenbach 5 SC Reichenbach 2 Ergebnis
1 Mader, Michelles Mischler, Michael Hans 0 – 1
2 Hofmann, Joel Hahnenberger, Ralf 0 – 1
3 Keller, Janine Capogrosso, Patrick 1 – 0
4 Meier, Erik Walter, Michael 1 – 0
5 Hofmann, Jorden Hahnenberger, Lars 1 – 0
6 Meier, Marlies Hahnenberger, Lukas 0 – 1

201521

2. Pfalzliga West:
Am Sonntag reiste unsere „Zweite“ zum Saisonauftakt der 2.Pfalzliga West zum TV Winnweiler. Während wir letzte Saison noch hochverdient mit 4,5:3,5 gewinnen konnte, ging das Spiel diesmal leider mit 3:5 verloren.

Dabei hatte alles so gut angefangen:
Jochen Meier brachte uns an Brett 7 relativ schnell mit 1:0 in Führung. Er hatte all seine Kräfte zum Königsflügel beordert, während fast alle Figuren seines Gegenübers am Damenflügel wie paralysiert und viel zu weit weg vom Spielgeschehen waren. Sein Gegner sah keine Verteidigung mehr und gab (berechtigterweise) auf.

Zu diesem Zeitpunkt sah es auch noch an allen anderen Brettern gut für uns aus, doch das Blatt wendete sich dann plötzlich: Als erstes übersah Horst Frei an Brett 8 ein zweizügiges Matt, nachdem er seinen Gegner selbst mit aller Gewalt in ein Mattnetz drängen wollte. Danach verlor Lena Mader an Brett 3 völlig die Kontrolle über ihre Partie und überschritt am Ende in verlorener Stellung schließlich die Zeit, obwohl sie sich zwischenzeitlich eine klare Gewinnstellung mit zwei Mehrbauern rausgespielt hatte. Ein ähnliches Schicksal ereilte Mannschaftsführer Philipp Rölle an Brett 1, der in der Zeitnotphase seine Stellung konsequent verschlechterte und seinen Gegner ins Spiel kommen ließ, bevor er dann ebenfalls auf Zeit verlor. Bernd Lang kam an Brett 5 gut aus der Eröffnung, doch tauschte dann zu viele Figuren ab und musste seinen Isolani auf d4 ersatzlos geben. Dennoch schaffte er es noch die Stellung trotz Minusbauer zu halten.

Damit waren wir nun gehörig unter Zugzwang, doch die restlichen Partien endeten trotz großer Bemühungen unsererseits nur noch mit Remisen.
Dr. Stefan Weiß (Brett 2) stand zwischenzeitlich mit Schwarz besser, allerdings fand er keine Möglichkeit seinem Gegner ernsthafte Schwierigkeiten zu bereiten und so endete die Partie doch noch Unentschieden, denn Stefan musste zuvor bereits ein Remisangebot wegen des für uns ungünstigen Spielstandes ablehnen. Werner Weller hatte an Brett 4 mit Sicherheit die wechselhafteste Spiel des Tages, aber nachdem auch in dieser Partie der Punkt geteilt wurde, war unsere Niederlage besiegelt. Trotz allem spielte unser Miesenbacher-Urgestein Armin Müller an Brett 7 lange weiter auf den vollen Punkt. Armin hatte mit Schwarz keine Probleme und stand immer mindestens ausgeglichen. Er schaffte es dann auch einen Bauern zu gewinnen, doch das darauffolgende Springerendspiel war schwierig zu spielen und als es keine Möglichkeit mehr gab seine Freibauern durchzubringen, wickelte er ins Remis ab.

Nach der Begegnung machte sich in der Mannschaft Ernüchterung breit, denn wir waren vorher voller Zuversicht wieder erfolgreich in die Saison zu starten…

Brett TV Winnweiler SC Ramstein-Miesenbach 2 Ergebnis
1 Schnicke, Robert Rölle, Philipp 1 – 0
2 Kühner, Torsten Weiß, Stefan, Dr. ½ – ½
3 Seiler, Rolf-Peter Mader, Lena 1 – 0
4 Tschoepke, Michael Weller, Werner ½ – ½
5 Römer, Marcel Lang, Bernd ½ – ½
6 Conrad, Klaus Müller, Armin ½ – ½
7 Dreisigacker, Wolfgang Meier, Joch 0 – 1
8 Topp, Bernhard Frei, Horst 1 – 0